Sylvia ist seit einigen Jahren als Kursleiterin beim KLC an der Berghofer Grundschule im Einsatz. In ihrer Arbeit begleitet sie Kinder in der Lernzeit und im offenen Ganztag. Dabei versteht sie ihre Rolle nicht nur als Betreuung, sondern als aktive Begleitung im Alltag der Kinder. „Ich möchte den KLC in jeder Form unterstützen, denn Kinder sind unsere Zukunft.“ Für Sylvia bedeutet das vor allem, aufmerksam zu sein, zuzuhören und Ideen zu entwickeln, die Kinder stärken und begeistern.
Sylvia ist seit einigen Jahren als Kursleiterin beim KLC an der Berghofer Grundschule im Einsatz. In ihrer Arbeit begleitet sie Kinder in der Lernzeit und im offenen Ganztag. Dabei versteht sie ihre Rolle nicht nur als Betreuung, sondern als aktive Begleitung im Alltag der Kinder. „Ich möchte den KLC in jeder Form unterstützen, denn Kinder sind unsere Zukunft.“ Für Sylvia bedeutet das vor allem, aufmerksam zu sein, zuzuhören und Ideen zu entwickeln, die Kinder stärken und begeistern.

In der Lernzeit betreut Sylvia 25 Kinder aus der dritten Klasse. Während die Lehrkraft bspw. korrigiert, bewegt sie sich durch den Klassenraum, unterstützt individuell und behält jedes Kind im Blick. Ihre Arbeitsweise beschreibt sie selbst sehr anschaulich. „Man könnte sich vorstellen, als hätte ich Rollschuhe an und würde gefühlt durch den ganzen Klassenraum fahren.“ Sie geht von Tisch zu Tisch, erklärt Aufgaben, gibt Hinweise und motiviert. Besonders wichtig ist ihr, Unsicherheiten frühzeitig aufzufangen. „Wenn ein Kind in der Lernzeit seine Aufgaben erledigt hat, schaut zu Hause unter Umständen niemand mehr nach, weil die Eltern berufstätig sind oder denken: Das wird ja alles in der Schule erledigt.“ Sylvia nutzt diese Zeit, um den Kindern Sicherheit zu geben und sie zu bestärken. „Dennoch ist es wichtig, dass die Kinder unbedingt auch Zuhause Unterstützung erfahren.“
Auch außerhalb der Lernzeit entwickelt Sylvia immer wieder neue Ideen. Sie greift Impulse und Beobachtungen aus dem Alltag auf und bezieht die Kinder aktiv mit ein. Dabei lässt sie Raum für Wünsche und Interessen. Wenn Kinder nach bestimmten Angeboten fragen, versucht sie diese umzusetzen oder gemeinsam weiterzudenken. Gleichzeitig bringt sie eigene kreative Ideen ein und schafft Angebote, die Kinder zum Mitmachen motivieren. Wichtig ist ihr dabei, dass die Kinder freiwillig entscheiden können. „Nein, du musst gar nichts. Das ist ein Angebot. Wenn du Lust hast und vielleicht deinen Eltern, deiner Oma oder auch dir selbst etwas Schönes machen möchtest, dann unterstütze ich dich dabei.“






Ein Projekt ist ihr besonders in Erinnerung geblieben. Vor den Osterferien gestaltete sie gemeinsam mit den Kindern kleine Pflanzstationen aus Eierkartons. Mit Anzuchterde, Schnittlauch, Petersilie und Basilikum beobachteten die Kinder über mehrere Tage das Wachstum der Pflanzen. Sie sprühten täglich Wasser und warteten gespannt auf die ersten Keime. Als einige Pflanzen länger brauchten, motivierte Sylvia die Kinder. „Du musst daran glauben. Das wird was! Es dauert nur etwas länger.“ Ergänzt wurde das Projekt durch selbst gestaltete Hintergründe und kleine Details. Am Ende entstanden persönliche Mini Gärten, die die Kinder mit nach Hause nehmen durften. „Sie haben sich richtig gefreut, und die Eltern waren auch ganz begeistert.“


Für Sylvia steht die Beziehung zu den Kindern im Mittelpunkt. Sie beobachtet aufmerksam, nimmt Stimmungen wahr und spricht Kinder behutsam an. „Dass ich für die Kinder da bin. Dass ich ein offenes Ohr für sie habe.“ Sie möchte Kinder in ihrer Persönlichkeit stärken, ihnen Vertrauen geben und sie ermutigen, eigene Ideen einzubringen. Gleichzeitig vermittelt sie Werte wie Rücksichtnahme, Geduld und respektvollen Umgang miteinander.
Was ihre Arbeit besonders auszeichnet, ist ihr Blick für den Alltag der Kinder. Sie sammelt Ideen, greift Wünsche auf und entwickelt daraus Angebote, die Kinder aktiv einbeziehen. Kein Tag ist für sie wie der andere. Mal stehen kreative Projekte im Mittelpunkt, mal Bewegung, mal Gespräche oder gemeinsames Spielen. „Ich mache meine Arbeit sehr, sehr gerne. Man kann auch sagen: Ich brenne dafür.“
Aus ihrer Perspektive ist die Tätigkeit beim KLC besonders geeignet für Menschen, die Freude daran haben, Kinder zu begleiten und ihre Entwicklung aktiv mitzugestalten. Wichtig sind Geduld, Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen. Ebenso braucht es Kreativität und die Bereitschaft, auf Ideen der Kinder einzugehen. Wer zuhört, beobachtet und Kinder positiv bewegen möchte, findet in der Tätigkeit beim KLC eine sinnstiftende Aufgabe.




